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Auswahl

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Frage Antwort
Welches Gerät ist für mich passend (Auswahlschema)? Ein generelles Auswahlschema können wir an dieser Stelle nicht anbieten, da die Bedürfnisse und Voraussetzungen unserer Kunden zu unterschiedlich sind. Bitte kontaktieren Sie SI Analytics oder unsere Vertriebspartner telefonisch oder per Mail für eine unverbindliche Beratung: www.si-analytics.com/kontakt.html
Ab welcher Probenanzahl lohnt eine Automatisierung? Eine ViscoClock lohnt sich aufgrund der niedrigen Anschaffungskosten bereits bei kleiner Probenzahl, z.B. für gelegentliche Messungen von Ölen. Ein AVS®370 oder AVS®470 rentiert sich, wenn regelmäßig etwa 5 Proben pro Tag zu messen sind. Neben den Vorteilen der Arbeitsersparnis ist zudem die höhere Reproduzierbarkeit und Sicherheit von Bedeutung - letzteres insbesondere bei typischen Polymeranwendungen, bei denen mit aggressiven und gesundheitsschädlichen Proben gearbeitet wird.
Für welche Anwendungen sollte bei automatischen Viskositätsmessungen eine optoelektronische Abtastung verwendet werden, und wann eine thermoelektrische? Die optoelektronische Abtastung ist die Standardmethode für transparente Flüssigkeiten. Sie ist auch für gefärbte Öle oder stark gefärbte Lösungen wie z.B. das tiefblaue CuEn, ein Lösungsmittel für Cellulose, geeignet. Das thermoelektrische TC-Viskosimeter wird für undurchsichtige Flüssigkeiten verwendet, vor allem für gebrauchte Öle. Da die Thermistor-Sensoren glasummantelt und dicht in die Viskosimeter eingeschmolzen sind, können z.B. auch leitfähige und stark aggressive Flüssigkeiten gemessen werden. Da die Thermistor-Sensoren bei Betrieb heiß werden (bis zu 150°C), sollten TC-Viskosimeter nicht bei Proben verwendet werden, bei denen Lösemittel verdunsten können: Störung durch Bildung von Verkrustungen auf den Sensoren.
Ab wann rentiert sich der AVS®Pro? Ein AVS®Pro-System wird typischerweise bei einem Probenaufkommen ab etwa 20 Proben pro Tag / Schicht eingesetzt.
Welches Viskosimeter ist für meine Messung sinnvoll? SI Analytics empfiehlt im Allgemeinen Ubbelohde- oder Mikro-Ubbelohde-Viskosimeter: Bei diesem Viskosimetertyp hängt die Laufzeit nicht von der Befüllmenge ab, so dass die Messgenauigkeit höher ist - bei einfacherer Handhabung, da auf genaue Befüllung nicht geachtet werden muss. Manchmal empfiehlt sich auch die Verwendung anderer Viskosimeter: z.B. werden bei bei Messungen im petrochemischen Bereich traditionell häufig Cannon-Fenske-Viskosimetern verwendet, und bei schäumenden Proben (z.B. Bier, Blut) haben sich Mikro-Ostwald-Viskosimeter bewährt. Alle Viskosimeter gibt es in unterschiedlichen Kapillargrößen, die zu der jeweiligen Probenviskosität passen muss, damit die Durchlaufzeit zwischen ca. 100 und 500 Sekunden liegt.
Gibt es auch Mikroviskosimeter und wie groß muss das minimale Probenvolumen sein? Mikro-Ubbelohde-Viskosimeter und Mikro-Ostwald-Viskosimeter benötigen nur 3-4 ml bzw. 2 ml Probenmenge.